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Zum Ende der Seite springen Wie gut, dass es kein Ausländer war...  
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Pepsi Koda


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Themenstarter Thema begonnen von Pepsi Koda
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alles nur ein missverständnis. ich habe lediglich deinen satz

Zitat:

was ich auch wohl gern glauben mag

auf die schippe genommen.

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23.12.2004 02:47 Beiträge von Pepsi Koda suchen Nehmen Sie Pepsi Koda in Ihre Freundesliste auf
Tioum
AdministratorIn


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Zitat:
Sie sind Ausfluss von rassistischem Hass und darauf ruhender pathischer Projektion. Man könnte Kunstreich als den klassischen autoritären Typus bezeichnen!


Ah ja? Pepsi, dein missionarisch anmutender Eifer in Ehren, kannst du nicht einfach auf Diffamation verzichten?

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Klaus Kummer: http://1945.blogsport.de

Die Identität falscher Kritik ist bloss im besten Falle Affirmation.

23.12.2004 02:51 E-Mail an Tioum senden Beiträge von Tioum suchen Nehmen Sie Tioum in Ihre Freundesliste auf
Pepsi Koda


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Zitat:
Original von Tioum
Ah ja? Pepsi, dein missionarisch anmutender Eifer in Ehren, kannst du nicht einfach auf Diffamation verzichten?

Ja gerne, wenn Herr Kunstreich aufhört, Ausländer zu diffamieren!

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23.12.2004 02:59 Beiträge von Pepsi Koda suchen Nehmen Sie Pepsi Koda in Ihre Freundesliste auf
Pepsi Koda


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Zitat:
"Auch Pausen soll es gegeben haben. Dann schauten die Vier fern, tranken. Als bei ihrer Gewaltorgie ein Antennenkabel zerstört wurde, reparierte Thomasz Z. es sogar. Einmal versuchte Roland K. aus der Wohnung zu fliehen, die Peiniger waren schneller."

Märkische Allgemeine: "Du hast kein Recht zu leben!"

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23.12.2004 03:03 Beiträge von Pepsi Koda suchen Nehmen Sie Pepsi Koda in Ihre Freundesliste auf
Pepsi Koda


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RE: Wie gut, dass es kein Ausländer war... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Frank
Zitat:
Original von Pepsi Koda
Auch in der deutschnationalen Schwulenpresse

Bitte konkretisiere den Begriff mal näher!

Naja, ich begnüge mich mal mit dem folgenden Link.

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23.12.2004 03:25 Beiträge von Pepsi Koda suchen Nehmen Sie Pepsi Koda in Ihre Freundesliste auf
Pepsi Koda


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OK, lassen wir mal meinen zugegebenermaßen manischen hass auf die BAHAMAS beiseite und wenden uns sachfragen zu:

Zitat:
Original von besserezeiten
solange wir nicht in einer gesellschaft leben, deren subjekte vernunftgemäß handeln, bin ich (zumindest partiell) ganz froh, dass es einen staat gibt der das gewaltmonopol aufrechterhält und verstöße dagegen sanktioniert. sonst geht doch unter den bedingungen der konkurrenz und entsprechend fetischisiertem denken ein allgemeines hauen und stechen los, das gewiß nicht wünschenswert wäre. dass ein absenken des strafmaßes irgendeine verbesserung bringt, müßtest du mal ausführlich erklären. das erscheint mir keineswegs plausibel.

Der Punkt ist doch aber, dass es genau dieser Staat ist, der solche irrationalen Verhältnisse aufrecht erhält. privateigentum, konkurrenz, warentausch und damit einhergehender "fetischismus" des denkens sind durch den staat in kraft gesetzt. ohne den staat gäbe es sie gar nicht. deshalb macht deine dankbarkeit gegenüber dem staat überhaupt keinen sinn.

du folgst implizit einem hobbesianischen modell, nach dem die gesellschaft ein vom staat in schach gehaltener "krieg aller gegen alle" ist. du vergisst aber, dass der staat diesen krieg durch seine rechtsverhältnisse erst entfesselt hat.

der denkfehler liegt im ökonomismus der traditionell marxistischen linken begründet. ich hab es ja schon in einem anderen thread geschrieben: die ware ist zunächst und vor allem ein rechtsgegenstand. sie ist also nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine unmittelbar politische kategorie, die sowohl durch das zivil- als auch durch das strafrecht (§ 242 StGB) instituiert und geschützt wird. es ist also unsinn, sich auf den staat als schutz gegen das kapital und auf die strafe als mittel gegen das verbrechen zu berufen.

es ist vielmehr umgekehrt der staat, der das kapital, und die strafe, die das verbrechen hervorbringt. staats- und ökonomiekritik bilden so gesehen eine unauflösliche einheit. das hat marx selber leider verschlafen.

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- Dieser Beitrag wurde zuletzt am 23.12.2004 um 12:08 Uhr editiert -

23.12.2004 11:24 Beiträge von Pepsi Koda suchen Nehmen Sie Pepsi Koda in Ihre Freundesliste auf
c0unt_zer0
linksnietzscheanischer Obermoralist



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ich glaube eher, dass marx einfach zu früh gestorben ist, um noch eine staatskritik zu schaffen

ich würde besserezeiten aber durchaus zugestehen, dass viele der in diesen verhältnissen sozialisierten individuen wahrscheinlich nicht in der lage wären, von sich aus friedlich zusammen zu leben. wenn *puff* morgen der staat verschwindet, hätten wir bestimmt schwierigkeiten. natürlich ist hobbes'sche "naturzustand" blödsinn, aber der speiste sich immerhin auch aus dessen anschaungen des englischen bürgerkriegs, wo nämlich der staat wegfiel in eienr gesellschaft, die längst so eingerichtet worden war, dass sie der staatsgewalt benötigte. das ist auch genau das problem, das ich sehe: dass eine revolution der verhältnisse eigentlich die menschen schon vorraussetzt, die erst durch die geänderten verhältnisse geschaffen werden. aber das sollte eher thema eines neuen threads werden

__________________
Zitat:
Ich fühle mich an nichts von dem gebunden, was ich geschrieben habe. Ich nehme aber auch kein Wort davon zurück
Jean Paul Sartre

23.12.2004 12:46 E-Mail an c0unt_zer0 senden Beiträge von c0unt_zer0 suchen Nehmen Sie c0unt_zer0 in Ihre Freundesliste auf
Tom A. Hawkan


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Zitat:
Original von besserezeiten
auch der vorwurf, der bahamas ginge es darum ein neues feindbild zu konstruieren, eben den "moselmischen ausländer" ist schlichtweg falsch.



Das ist doch Dummfug. Ich habe erst letztens an diesem Bahamasplakat (mit der Inseratanzeige in der jW - glaube ich) gezeigt gehabt, wie sehr die Bahamas darauf erpicht ist, rassistische Stereotypen hervorzurufen. Das fängt bei herbeigerufenen Sexismusvorwürfen, die explizit islamisch konnotiert sein sollen und somit kein Produkt allgemein tradierter patriarchischen Werte darstellen und hört auf, bei den ständigen Vergleichen zwischen dem Islam und der NS-Diktatur.[/quote]

Das Marxsche Diktum "Opium für das Volk" ist komplett anders gemeint, als es viele hier rezitieren und auch getan haben (in der Sowjetunion diente diese Parole als Legitimation zur Verfolgung von religiösen). Damit war mitnichten gemeint, dass Religion eine Droge sei, die verabreicht wird um sie in einen "Ruhestand" zu versetzen. Marx beharrt zwar auf der Religionskritik als Fundament jeglicher Kritik, aber dennoch hat er den geistigen Impuls nicht verkannt. Die Armen und Bedrängten, die in dieser Welt keine Freude zu erwarten hatten, konnten sich mit der Aussicht auf ein besseres Leben im Jensteist zu trösten versuchen; und wenn ihr Flehen beim Staat auf taube Ohren stieß - weshalb nicht eine mächtigere Autorität hervorrufen, die versprach, kein Gebet werde ungehört verhallen? Religion war die Apologie der Unterdrückung, aber auch die Flucht vor ihr. " Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestaktion gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes." (Brief an Engels, Mitte Nov. 1848, MEW, Bd.27.S. 129/130


"aus Francis Wheen: Karl Marx"
23.12.2004 14:05 E-Mail an Tom A. Hawkan senden Beiträge von Tom A. Hawkan suchen Nehmen Sie Tom A. Hawkan in Ihre Freundesliste auf
lidschatten



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äh, wo genau fängt jetzt das marx-zitat an?
da steht übrigens "opium DES volkes", nicht "für das", und es heißt "protestation", nicht protestaKtion.
lg,
lea-d-schatten

__________________
Zitat:
"Du kennst also dein Ziel?", fragte er. "Ja", antwortete ich, "ich sagte es doch: `Weg von hier´, das ist mein Ziel."
Franz Kafka, Der Aufbruch

23.12.2004 15:49 Beiträge von lidschatten suchen Nehmen Sie lidschatten in Ihre Freundesliste auf
redharlekin


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was genau? bitte was genau findet ihr an der bahamas rassistisch. Und dass sie sich nun mal verschrieben hat über den Islamismus zu informieren und ihn zu bekämpfen ist doch erst mal okay.
Die meisten Antifagruppen haben sich auch erstmal auf ein Thema beschränkt und beackern das.
Ich finde mensch kann einiges an der bahamas kritisieren - evtl auch die Reproduktion rassistischer Stereotype - aber dann sollte man das auch tun. Mir fehlt hier die genaue Angabe dessn, was da scheinbar kritisiert wird.
23.12.2004 18:11 E-Mail an redharlekin senden Beiträge von redharlekin suchen Nehmen Sie redharlekin in Ihre Freundesliste auf
Tom A. Hawkan


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Jo, kann sein, dass ichs falsch abgeschrieben habe. Ab "Das Marxsche Diktum" ist es eine Zus.fassung des Francis Wheen. Das Marx Zitat beginnt ab "Das religiöse Elend" und endet dann halt bei "des Volkes" Augenzwinkern . War unkenntlich, sorry.

redharlekin: Langsam ist es doch wirklich lächerlich. Wie oft wurde es hier schon geschrieben

"Koran = Mein Kampf" als eine der islamophoben Statements der Bahamas. In dem Lobgesangsbeitrag über Theo van Gogh wurden abstruse Beispiele dargestellt, die dem Leser suggeriert haben, dass es im Islam Pflicht sei, Frauen zu unterdrücken usw. usf. Es wird gesagt, dass Homophobie im Islam Pflicht sei, was einfach nciht stimmt etc. Gezielte Disinformation mit einem einzigem Ziel -> Verteufelung des Islams.
23.12.2004 18:16 E-Mail an Tom A. Hawkan senden Beiträge von Tom A. Hawkan suchen Nehmen Sie Tom A. Hawkan in Ihre Freundesliste auf
Pepsi Koda


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Zitat:
Original von redharlekin
was genau? bitte was genau findet ihr an der bahamas rassistisch.

die frage hab ich schon 10.000 mal gehört und erst vor zwei tagen wieder beantwortet. und zwar in diesem forum! ehrlich gesagt denke ich, dass deine naivität gespielt ist. diese masche des sich-dumm-stellens habe ich schon zu oft erlebt. ansonsten können wir dazu gerne einen festen thread einrichten, in dem wir alles zusammentragen. ein für allemal!

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- Dieser Beitrag wurde zuletzt am 23.12.2004 um 18:31 Uhr editiert -

23.12.2004 18:28 Beiträge von Pepsi Koda suchen Nehmen Sie Pepsi Koda in Ihre Freundesliste auf
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wie homophob der islam ist, kann man hier nachlesen. in wirklichkeit sind nämlich die postantideutschen homophob. und zwar so homophob, dass sie die arabisch-islamische welt - von ihnen als ewig identisch konstruiert - der "homosexualität" bezichtigen. kein wunder: diese leute hätten so eine panik, wenn jemand ihres eigenen geschlechts sie an den händen anfasst oder gar küsst, dass sie eine gesellschaft, in der "so was" normal ist, als das grauen schlechthin betrachten.

postantideutsche sind rassistisch, sexistisch und homophob. und bei näherem hinsehen sind sie sogar antisemitisch, weil sie einen juden, der sich nicht so verhält, wie sie es von einem juden erwarten, als solchen zu erziehen versuchen. siehe z.B. ihren infamen umgang mit moishe zuckermann. es haben ja auch schon genug juden von postantideutschen eine aufs maul bekommen, weil sie es wagten, ein palituch zu tragen. das mag von diesen leuten vielleicht naiv sein, aber es ist ihre entscheidung!

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- Dieser Beitrag wurde zuletzt am 23.12.2004 um 19:12 Uhr editiert -

23.12.2004 18:48 Beiträge von Pepsi Koda suchen Nehmen Sie Pepsi Koda in Ihre Freundesliste auf
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moment mal, hattest du nich nich vor wochen darüber referiert, das kunstreich selbst schwul seit, und seine artikel zB ausdruck eines schwulen selbtshasses seien? ich finde ja dein versuch, das islambild gerade in sachen homophobie etwas zu differenzieren ,sehr positiv, aber ich bekomme bei dir immer mehr den eindruck einer privatfehde mit der bahamas, die such zu VÖLLIG übertriebenen ausagen versteigt

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Zitat:
Ich fühle mich an nichts von dem gebunden, was ich geschrieben habe. Ich nehme aber auch kein Wort davon zurück
Jean Paul Sartre

23.12.2004 20:46 E-Mail an c0unt_zer0 senden Beiträge von c0unt_zer0 suchen Nehmen Sie c0unt_zer0 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von c0unt_zer0
moment mal, hattest du nich nich vor wochen darüber referiert, das kunstreich selbst schwul sei, und seine artikel zB ausdruck eines schwulen selbtshasses seien?


Genau! Homosexueller Selbsthass. Und das sagt er ja auch selber, wenn er schreibt, dass die kritische Bemühung nicht ruhen dürfe, "auch und gerade dann, wenn sie in der Selbstreflexion auf den eigenen homophoben Affekt stößt" (BAHAMAS 44, S. 55). Und das, was Kunstreich unter "kritischer Bemühung" versteht, ist an schwulenfeindlichen Ressentiments tatsächlich kaum mehr zu toppen. Ein paar Beispiele gefällig?

- Der Homosexualität sei vorzuwerfen, "ausschließlich am Gleichen, an Identität interessiert zu sein", schreibt er in der BAHAMAS Nr. 44 (S. 54). Sehr logisch! Wenn ich an jemand anderem interessiert bin, bin ich in Wirklichkeit an mir selber interessiert (Stichwort: homosexueller Narzissmus), denn Männer unterscheiden sich ja gar nicht voneinander! Haben alle Schwänze und sind somit identisch.

- Der Schwulenbewegung unterstellt er einen "durchaus gesunden Selbsthass" (ebd., S. 55) und begründet das ausgerechnet mit einem Zitat von Martin Dannecker, der die bürgerlichen Schwulen 1970 für ihre politische Angepasstheit kritisierte. Als hätte Dannecker sich damit selber an den Pranger stellen wollen!

- Adorno lobt er dafür, dass ihm die "Aufdeckung der Homosexualität als gesellschaftliche Kultur des Autoritären" gelungen sei (ebd.). Mit anderen Worten: Faschismus und Homosexualität sollen Seelenverwandte sein. Geht's noch, Herr Kunstreich?

Und das alles nur, um den ideologischen Kindersoldaten der NATO zu erklären, warum junge Männer in Nordafrika und Vorderasien händchenhaltend durch die Straßen flanieren. Was für ein ideologischer Aufwand! Was für ein Wahn!

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- Dieser Beitrag wurde zuletzt am 24.12.2004 um 00:46 Uhr editiert -

23.12.2004 22:49 Beiträge von Pepsi Koda suchen Nehmen Sie Pepsi Koda in Ihre Freundesliste auf
Pepsi Koda


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Zitat:
Original von c0unt_zer0
ich glaube eher, dass marx einfach zu früh gestorben ist, um noch eine staatskritik zu schaffen.

glaube nicht, dass das der grund ist. denn die analyse des bürgerlichen staats hätte gleich am anfang des kapitals stehen müssen. nämlich dort wo die ware analysiert wird. marx hat den staat lediglich als ausschuss zur verwaltung der gemeinschaftlichen geschäfte der herrschenden klasse verstanden, jedoch nirgendwo als konstitutives element der politischen ökonomie, die bei ihm leider nur deshalb so heißt, weil das damals ein feststehender begriff war.

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- Dieser Beitrag wurde zuletzt am 24.12.2004 um 01:19 Uhr editiert -

24.12.2004 01:01 Beiträge von Pepsi Koda suchen Nehmen Sie Pepsi Koda in Ihre Freundesliste auf
Pirx


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Zitat:
Original von Pepsi Koda
[...] denn die analyse des bürgerlichen staats hätte gleich am anfang des kapitals stehen müssen. nämlich dort wo die ware analysiert wird. marx hat den staat lediglich als ausschuss zur verwaltung der gemeinschaftlichen geschäfte der herrschenden klasse verstanden, jedoch nirgendwo als konstitutives element der politischen ökonomie, die bei ihm leider nur deshalb so heißt, weil das damals ein feststehender begriff war.


Das ist halt auch schon wieder ganz falsch. Vom Staat als Ausschuss des Kapitals war nur im Kommunistischen Manifest die Rede. Das war eine Anspielung auf den französichen "Bürgerkönig", und insofern gar nicht so falsch, als diesem von seinen Peers tatsächlich die Verwaltung ihrer allgemeinen Interessen übertragen wurde. Falsch war, daraus eine Theorie des bürgerlichen Staats zu machen Und da hast du recht: Man kann Marx nicht dadurch entschuldigen, dass er nicht mehr dazu gekommen sei. Auch Proletarier und Kapitalisten erwähnt er nicht nur, sondern kritisiert sie auch, eher er sich - am Ende von Band III - auf den Begriff bringt.
25.12.2004 00:49 E-Mail an Pirx senden Beiträge von Pirx suchen Nehmen Sie Pirx in Ihre Freundesliste auf
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